David Bothe spricht auf dem internationalen Motorenkongress zur Zukunft der Mobilität

David Bothe, Associate Director bei Frontier Economics, hielt heute auf der internationalen Motorenkonferenz in Baden-Baden einen Vortrag über die Zukunft der Mobilität.

In seinem Vortrag mit dem Titel „Energiewende und Sektorenkopplung – Rahmenbedingungen für die Mobilität der Zukunft“ diskutierte er die Auswirkungen der Umstellung des Mobilitätssektors auf erneuerbare Energien auf die Technologieentwicklung.

Auch wenn alle Primärenergieträger langfristig auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden (und damit häufig Strom erzeugen), kann erneuerbarer Strom entweder direkt (z.B. durch Batterie-Elektrofahrzeuge, BEV) oder indirekt durch die Erzeugung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen sowie die Weiterverwendung in Verbrennungsmotoren genutzt werden.

David Bothe betonte, dass eine sinnvolle Bewertung der technologischen Möglichkeiten stets die Effekte auf das gesamte Energiesystems berücksichtigen muss. Während eine direkte Elektrifizierung oft als vorteilhaft angesehen wird, da diese Kombination den höchsten Well-to-Wheel-Wirkungsgrad bietet, haben synthetische Kraftstoffe, wie Wasserstoff, Power-to-Liquid (PtL) oder Power-to-Gas (PtG), mehrere Vorteile die potenziellen Ineffizienzen durch Umwandlungsverluste auszugleichen.

Er kommt daher zu der Schlussfolgerung, dass „auch in einer Welt ohne fossile Energieträger, flüssige und gasförmige Brennstoffe eine Schlüsselrolle im Energiesystem spielen werden“. Daher sieht er auch langfristig eine Perspektive für Verbrennungsmotoren als Teil eines Technologiemixes im Verkehrssektor.

Zukünftige Kraftstoffketten (Well-to-Wheel) müssen zusammen mit dem gesamten Energiesystem geplant und bewertet werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Miriam Rau (m.rau@frontier-economics.com oder +49 (0) 221 337 131 00).

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