Der Wert der Gasinfrastruktur für die Energiewende in Deutschland

Deutschland hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt: Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95% gegenüber 1990 verringert werden. Klare politische Maßgabe ist dabei, dass ein Großteil der erforderlichen Treibhausgasreduktion durch die Nutzung von erneuerbar erzeugtem Strom in den Sektoren Wärme, Verkehr und Industrie erreicht werden soll. Offen ist noch die Frage, wie zukünftig der Energietransport von der Erzeugung bis zum Endverbraucher sowie die Energiespeicherung erfolgen sollen, insbesondere welche Rolle die Gasinfrastruktur zukünftig spielen wird. Heute beträgt der jährliche Verbrauch von Gas in Deutschland – bisher zum Großteil Erdgas und zum Teil Biogas – 601 TWh, das entspricht etwa 24% des gesamten Endenergiebedarfs in Deutschland. Im Wärmesektor beträgt der Anteil von Gas sogar 45%.

Vor diesem Hintergrund hat die Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB Gas e.V.) Frontier Economics, IAEW, 4 Management und EMCEL beauftragt abzuschätzen, welche Kostenwirkung eine langfristige Weiternutzung der Gasinfrastruktur für den Transport von aus erneuerbaren Energien erzeugtem Gas („Grünes Gas“) auf das Energiesystem hat. Als Stichjahr wird dabei das Jahr 2050 betrachtet.

Bitte klicken Sie hier für eine englische und französische Zusammenfassung der Studie.

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