Kosten und Nutzen einer Dynamisierung von Strompreiskomponenten als Mittel zur Flexibilisierung der Nachfrage

Die vorliegende Studie ist das Ergebnis eines Auftrags vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) an das Konsortium von Frontier Economics Ltd. und BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH („Frontier/BET“), die Wirkungen einer Dynamisierung der EEG-Umlage zu untersuchen.

Der Auftrag fokussierte auf eine Analyse der Wirkung alternativer Gestaltungen der EEG-Umlage als arbeitsbezogene Preiskomponente. Die Analysen  basieren auf vorliegenden Vorschlägen zur Dynamisierung der EEG-Umlage, bei denen die Höhe der Umlage multiplikativ an einen stündlichen Großhandelspreis gekoppelt wird („multiplikative EEG-Umlage“) und damit stündlich variiert wird. Im heutigen Regime wird die EEG-Umlage dagegen für ein Jahr fixiert („statische EEG-Umlage“).

Der Fokus der Studie liegt damit auf den Auswirkungen eines Übergangs von der statischen auf eine dynamische EEG-Umlage und wie diese optimal ausgestaltet werden kann. Die Studie liefert somit einen Baustein für eine Diskussion zur Ausgestaltung von Abgaben, Umlagen und Entgelten, die im Weißbuch „Strommarktdesign“ unter Maßnahme 7: „Zielmodell für staatlich veranlasste Preisbestandteile und Netzentgelte entwickeln“ thematisiert wird.

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